Opferlichter

Opferlichter sehen Sie vor allem in der dunkleren Jahreszeit. Es ist eine schöne Tradition, Opferlichter auf die Gräber zu stellen und damit auch die Herzen ein klein wenig zu erhellen. Licht spendet Hoffnung auch in schweren Zeiten und auch am Grab entfaltet das Licht eine tröstliche Wirkung. Vor allem an den Gedenktagen im November stehen die Opferlichter fast auf jeder Grabstätte. Für viele Menschen haben sie eine sehr hohe Symbolkraft.
Opferlichter gibt es in vielerlei Ausführungen
Auch bei nicht gläubigen Menschen ist es immer mehr zu einem festen Ritual geworden, in der dunkleren Jahreszeit ein Opferlicht auf der Grabstätte aufzustellen. Wer in den Monaten November und Dezember auf den Friedhof geht, sieht auf vielen Gräbern kleinere und grö�ere Opferlichter leuchten. Da es inzwischen Opferlichter in sehr vielen Ausführungen gibt, kann das Licht immer passend zur Gestaltung des Grabes gewählt werden. Manchmal schreibt auch die Friedhofsordnung bestimmte Details vor, die beim Aufstellen von Opferlichtern beachtet werden müssen. Wenn Sie auch ein Opferlicht auf die Grabstätten Ihrer Lieben aufstellen möchten, sollten Sie immer drauf achten, dass das Ewiglicht einen festen Stand hat und nicht umkippen kann.
Grablampen sind auf vielen Grabstätten zu sehen
Da es sehr viele unterschiedliche Grableuchten gibt, ist es gar nicht so schwer, eine passende zu finden. Manchmal wird ein bestimmtes Material bevorzugt, oder eine bestimmte Form, aber es wird bestimmt jeder fündig. Die meisten Opferlichter bestehen aus einer Kerze, die von Glas oder Metall umhüllt ist. Mittlerweile gibt es selbst Opferlichter, die solarbetrieben oder mit Batterien funktionieren. Auch auf dem Friedhof hat der technische Fortschritt Einzug gehalten. Da die Grableuchten und Opferlichter aber sehr stilvoll gestaltet werden können, ist dies kein Nachteil. Im Gegenteil. Wurden früher die Opferlichter manchmal schon nach wenigen Stunden vom Wind ausgeblasen oder gar umgeweht, kann dies mit den heutigen modernen Lichtern nicht mehr geschehen. Diese haben einen festen Stand und senden ihr Licht viele Tage oder sogar Wochen.
Opferlichter erhellen die Friedhöfe
Es ist etwas Besonderes, wenn Sie im Herbst und Winter auf den Friedhof gehen. Durch die zahlreichen Opferlichter und Grablampen erhält der Friedhof eine ganz eigene, besinnliche Atmosphäre. Dabei sind Grablampen keine Erfindung der Neuzeit, sondern wurden schon seit Menschengedenken auf die Gräber der Verstorbenen gestellt. Bis heute gehören die Opferlichter und Grablampen als ein fester Bestandteil zum Grabschmuck. Beim Anzünden der Opferlichter gedenken die Angehörigen der Verstorbenen und schicken Ihre Gedanken zu ihnen. Darüber hinaus haben die Grablampen auch eine sehr hohe Symbolkraft. Das Licht einer Grablampe kann ein klein wenig Trost spenden, auch dann, wenn der Schmerz um den Verstorbenen überwiegt.
Dieser Artikel wurde von Angelika Schmid geschrieben.

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