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Erdbestattungen im Urnengrab

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Die Erdbestattung im Urnengrab ist immer noch die häufig gefragte und beliebteste Beisetzungsart auch für Urnenbeerdigungen. Für viele Menschen ist es auch trotz Einäscherung die natürlichste Art, einen Verstorbenen im wahrsten Sinne des Wortes zu beerdigen. Dass eine Grabstelle auch mit Arbeit verbunden ist, steht hierbei nicht im Vordergrund. Die Grabpflege würde man sich durch das Einstellen der Urne in Urnenwände natürlich sparen, doch diese Beisetzungsart ist bei weitem nicht so geschätzt, wie die Erdbestattung. Die Bestattung findet in der Regel einige Wochen nach der Einäscherung bei einer gesonderten Urnenbeisetzung statt. Viele Angehörige nehmen das Tragen und das Absenken der Urne auch persönlich vor.

Viele Beisetzungsarten auf See oder in der Luft oder auf einer Friedhofswiese bedeuten den unwiederbringlichen Verlust einer Grabstelle für den verstorbenen Angehörigen. Wer diese Beisetzungsart wählt und dies von seinen Verwandten nach seinem Ableben verlangt, nimmt ihnen dadurch die Chance eine kleine Pilgerstätte zu haben, an der sie die Trauerarbeit leisten können. Eine solch einschneidende Entscheidung ist am besten bei einem gemeinsamen Gespräch zu klären. Auch wenn man das Thema nicht gerne anschneidet, so ist es doch sinnvoll den Verwandten gut zu vermitteln was man möchte, denn kontrollieren kann man es hinterher ohnehin nicht mehr.

Das Urnengrab in der Erde als letzte Ruhestätte

Ein Erd- Urnengrab kann genauso schön und würdevoll gestaltet werden wie ein normal gro?es Sargbestattungsgrab. Es kann ebenso eingefasst und mit einem schönen Grabstein versehen werden. Es kann ebenso unverwechselbar gestaltet werden und den Angehörigen Halt und Trost bieten.

Im weitesten Sinne wäre dies auch in einem Friedwald gegeben, doch so ganz vergleichbar ist es nicht. Auf dem Friedhof herrscht Ruhe und der Angehörige wei? genau, wo er die Urne seines Verstorbenen findet. Im Wald hingegen wird diese Ruhe auch durch Spaziergänger und Radfahrer gestört. Zudem ruht die Urne in der Nähe der Baumwurzel, doch die genaue Lage ist später nicht mehr sichtbar.

Der Gedenkstein auf dem Urnengrab

Es ist ein uralter Brauch, zum Gedenken einen Stein, ein Holzkreuz oder weitere Ornamente an der Grabstelle aufzustellen. Diese sichtbaren Zeichen gegen das Vergessen hie?en in vielen Kulturkreisen auch Denk Stein. Die plastische Gestaltung von Künstlerhand machen zu lassen bedeutet, einen ganz besonderen Stein aufzustellen. Die Gestaltung der Oberfläche kann auf viele verschiedene Weisen geschehen. Es gibt auch eine ganze Reihe von Materialien, aus denen ein Grabstein gefertigt werden könnte. Die Maserungen und Farbgebungen des heimischen Sandsteines wirken ganz besonders natürlich und schön.

Dieser Artikel wurde von Angelika Schmid geschrieben.


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